Zeitmanagement

Hallo ihr Lieben,

Auch wenn die meisten von euch jetzt Ferien haben (und auch ich habe mir eine Woche frei gegönnt :D), möchte ich ein Thema ansprechen, mit dem viele Menschen ein Problem haben aber nicht wirklich wissen wie sie es lösen sollen. Ich habe dafür ein paar Ideen für euch!

Berlin ist eine sehr hektische Stadt. Von allen Seiten hört man „Ich habe keine Zeit…“ oder man sieht Menschen umher hetzen mit ihrem Handy am Ohr oder in der Hand. Wenn es euch auch so geht und ihr nie so richtig Zeit für Kleinigkeiten findet, wird euch dieser Beitrag hoffentlich etwas weiter helfen, dieses Problem unter Kontrolle zu bringen.

Ich finde selbst oft nicht die Zeit für Dinge, die ich gerne tue. Wie ihr wisst, oder die neuen Leser unter euch wahrscheinlich noch nicht, arbeite ich Montag bis Donnerstag bis 18:30 Uhr. Nur am Freitag bin ich schon um 16:00 Uhr zu Hause, da ich dort nur Berufsschule habe und nicht nochmal ins Büro muss. Wenn allerdings Ferien sind, und ich nicht gerade frei habe, muss ich auch dann immer bis 18:30 Uhr arbeiten.

Wie ihr sehen könnt habe ich wirklich kaum Zeit. Allerdings muss ich genauso wie die Schüler und oder Studenten unter euch auch für Klausuren und Prüfungen lernen, nur ist es am Abend wenn ich kurz nach sieben Uhr zu Hause bin, echt nicht mehr so leicht mich zu konzetrieren. Deshalb nutze ich jede freie Sekunde zwischendurch um mir den Stoff irgendwie zu merken.

Wenn ihr allerdings nicht das Problem habt, dass ihr so lange arbeiten müsst oder euch eure Arbeitszeiten selber aussuchen könnt oder vielleicht ist es auch euer Vorsatz für das neue Jahr ein besseres Zeitmanagement zu bekommen, dann könnten Folgende 7 Tipps euch vielleicht helfen:

1. Prioritäten setzen, Ziele setzen

Eine der Königsdisziplinen des Zeitmanagements ist die Setzung von Prioritäten. Um sich
nicht in Unwichtigem zu verzetteln, hilft es, wenn man die selbstgesetzten Ziele immer wieder bewusst
aufrufen! Außerdem sollte man unterscheiden zwischen „wichtig“ und „dringend“, denn
nicht alles, was wichtig ist, muss sofort erledigt werden.
Habt ihr nicht auch viel mehr Motivation etwas zu tun, wenn ihr beispielsweise Geld dafür erhaltet? Setzt euch realistische Ziele. Zum Beispiel: ihr müsst einen Text lesen und dazu Stichpunkte machen habt aber keine Lust dazu. Dann sagt euch einfach, dass ihr euch danach euer Lieblingsessen kocht oder wenn Geld motivierender ist für euch, steckt ihr eine bestimmte Summe an Geld in ein Sparschwein für euren nächsten Shopping-Trip.

2. Bearbeitungszeiten vordefinieren

Falls ihr unter Prokrastination leidet, ist es nützlich, sich kurze Deadlines zu setzen, um eine
längerfristige Belastung gar nicht erst zu ermöglichen.

3. Zeitfenster für mehr Freiraum

Wenn euch ein straffer und voller Kalender/ Hausaufgabenheft stresst, dann setzt euch
statt festen Bearbeitungsterminen Zeitfenster für die Erledigung der Aufgaben, um euch
Freiraum zu schaffen!4. Erholungspausen gönnen
Zwangspausen sind keinesfalls als Verschwendung zu sehen und sollten nicht durch
Emails, Facebook oder den Fernseher überbrückt werden. Während dieser Pausen darf man
gedanklich ruhig einmal abdriften. Dies fördert sowohl die Kreativität als auch die Fähigkeit,
sich mit uns selbst zu beschäftigen. Außerdem sind sie sehr nützlich um eine Kleinigkeit zu essen. Ich sage bewusst Kleinigkeit, da Dinge, die schwer im Magen liegen nicht gut sind, wenn es beispielsweise zum Lernen kommt.5. Monotasking statt Multitasking
Auch wenn viele sagen, dass Multitasking schlichtweg besser ist, wenn es zur arbeit oder zum lernen kommt, ist dem nicht so. Wenn man eine Aufgabe nach der anderen erledigt spart man Zeit und bewahrt sich selbst vor unnötigen Fehler.6. Arbeitsunterbrechungen vermeiden

Abgesehen von den vorgesehenden Pausen, sollte man es möglichst vermeiden seine Arbeit zu unterbrechen.
Also Leute stehlt eure Handys auf lautlos ohne Vibration, schalltet den Fernseher aus und konzentriert euch komplett auf die Aufgabe, die ihr gerade erledigen müsst. Glaubt mir, dass geht auch viel schneller 😉

7. Aufgaben verbinden

Um eure To Do-Liste nicht andauernd erneut durchzugehen, könne man die zu bewältigenden Aufgaben in Blöcken zusammenfassen. Dies spart auch bei der Bearbeitung Zeit, wenn ihr zum Beispiel den Weg zur Post mit dem Weg zum Supermarkt verbindet oder auf dem Rückweg von der Schule noch zum Zahnarzt geht.Damit ich erstmal einen Überblick über all meine Aufgaben habe, mache ich mir eine To-Do-Liste.
Dort setze ich mir realisierbare Zeiträume, in denen ich die jeweilige Aufgabe schaffen möchte. So habe ich nicht so einen Druck alles sofort zu erledigen.

Wenn es zum Lernen kommt, klebe ich mir bunte Post-its mindestens schon eine Woche vor der Klausur in den Kalender mit dem Fach für das ich lernen muss. Wenn es sehr viel ist, dann mindestens zwei Wochen vorher.

Ich hoffe, dass neben den sieben Tipps, die ich von verschiedenen Seiten zusammen gestellt habe und meine eigenen Erfahrungen mit eingebracht habe, konnten euch wenigstens ein bisschen weiter helfen. NAtürlich bin auch ich kein Profi darin meine Zeit vernünftig zu organisieren und auch ich lenke mich manchmal lieber vom Lernen ab, aber ich versuche doch diese Tipps zu berücksichtigen.

xoxo Karo

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